Unsere Gesellschaft verändert sich stetig. Der Wunsch nach mehr Individualität und Vielfalt, auch über den Tod hinaus, nimmt stetig zu. So ist es nicht verwunderlich, dass das Bedürfnis entsteht, die eigene Beerdigung bereits zu Lebzeiten zu regeln, um so seinen Angehörigen Kraft und Sorge zu ersparen. Gleichzeitig sehnt sich der Mensch nach einer Stätte der Ruhe und des Friedens, die ihm der Wald durch seine besondere Atmosphäre bieten kann. Hinterbliebenen ermöglicht er, als Ort der Stille und Besinnung, Trost und Halt zu finden.

Der RuheForst Frankenhöhe – Leutershausen bietet die letzte Ruhestätte in einem Eichenwald, der sich weitgehend ungestört weiterentwickeln darf. Mächtige, über 100-jährige Eichen, schaffen einen besinnlichen Wald, fern ab jeder Betriebsamkeit.

Im RuheForst befinden sich zahlreiche RuheBiotope. Diese Flächen, mit einen Baum oder einer Baumgruppe als Mittelpunkt, können als letzte Ruhestätte ausgewählt werden. Hier können einzelne Personen, Familien oder andere im Leben verbundene Menschen beigesetzt werden.

  • Auf Trauerzeremonien kann, muss aber nicht verzichtet werden; sie können individuell gestaltet werden.
  • Eine namentliche Kennzeichnung des Grabes ist möglich. Auch mit einem Symbol (Bsp. s. u.).
  • RuheBiotope benötigen keine Pflege, da sie Teil des natürlichen Waldes sind. Sie können schon zu Lebzeiten ausgewählt werden und so wichtige Bezugspunkte sein.
  • Das Recht auf Nutzung eines RuheBiotops kann auf bis zu 99 Jahre erworben werden.
  • Die Auswahl erfolgt gemeinsam mit Baron Eyb oder einem Mitarbeiter der Gutsverwaltung Rammersdorf.
  • Die Absicherung der Kundenrechte erfolgt über die Eintragung im Biotopregister.
  • Die Asche des Verstorbenen wird in einer biologisch abbaubaren Urne beigesetzt.
  • Während einer Waldführung haben Sie die Möglichkeit, sich näher über diese Bestattungsform zu informieren und den seit mehreren Waldgenerationen nachhaltig genutzten Baumbestand kennen zu lernen. Die Termine finden Sie unter Kontakt / Führungen